Laut dem World Happiness Report ist Finnland dieses Jahr zum achten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt. Und das, obwohl es in Finnland die Dinge, die uns oft glücklich zu machen scheinen – Sonne, Strand, Meer und Wärme – nur begrenzt gibt. Was macht also die Finnen so glücklich?
Es ist tatsächlich möglich, dass genau der Mangel an den gerade genannten Dingen diese Zufriedenheit mit sich bringt. Denn ein fixer Bestandteil der finnischen Kultur, der oft mit dem hohen Lebensglück in Verbindung gebracht wird, ist das Ritual des Eisbadens. Da ist nicht viel mit „in der Sonne braten“. Die Finnen suchen bewusst den Kältereiz, um mental und körperlich über sich hinauszuwachsen.
Was ist eigentlich Eisbaden?
Unter Eisbaden versteht man das bewusste Eintauchen in Gewässern nahe dem Gefrierpunkt, meistens zwischen 0 und 5 °C. Oft wird Eisbaden auch als Kaltbaden bezeichnet, doch es gibt feine Unterschiede in der Ausführung:
=> Kaltbaden: Findet meist bei Temperaturen zwischen 5 °C und 15 °C statt und ist erfrischend und belebend.
=> Eisbaden: Findet im Extrembereich von 0 °C bis ca. 5 °C statt. Hier geht es um das absolute Stillhalten und die Kontrolle der Atmung.
Eisbaden kann ein echter Gamechanger sein: Nicht nur stärkt es das Immunsystem und hilft bei der Fettverbrennung indem es das braune Fettgewebe aktiviert, es bringt unseren Körper auch dazu, einen massiven Hormon-Cocktail auszuschütten: Adrenalin, Endorphine und entzündungshemmende Stoffe, sogenannte Kortikoide, fluten das System. Es ist wie ein „Reset“ für das Nervensystem, der uns hilft, Stress im Alltag gelassener zu begegnen, und für den Körper, indem es ihn dazu bringt, schneller und effektiver zu regenerieren. Nicht umsonst ist Eisbaden besonders bei Leistungssportlern schon extrem weit verbreitet und beliebt. Außerdem führt Eisbaden zu einer verbesserten Durchblutung, wodurch die Gefäße trainiert werden und was somit dein gesamtes Herz-Kreislaufsystem boostet.
Eisbaden am Attersee: Das „Meer“ der Alpen im Winter
Eisbaden ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Trend geworden. Wo auch immer man auf Social Media hinsieht, gibt es jemanden, der sich in die kalten Fluten wirft. Auch bei uns in Österreich ist dieser Trend inzwischen angekommen und findet besonders im Winter im ganzen Land immer mehr Anhänger.
Besonders die vielen heimischen Seen bieten sich hierfür natürlich hervorragend an. So auch der Attersee, welcher mit seiner Trinkwasserqualität, der beeindruckenden Bergkulisse und seiner meditativen Atmosphäre der ideale Ort für dieses eiskalte Ritual ist. Im Winter sinkt die Wassertemperatur hier oft auf knappe 4 °C ab und macht den Attersee damit zum perfekten Spot für ein echtes Eisbad. Das klare, türkise Wasser hilft dabei, den Fokus zu finden. Wenn man bis zum Hals im eiskalten Wasser steht, gibt es nur noch das Hier und Jetzt. Die Kälte zwingt dich zur Präsenz. Man spürt jede Faser seines Körpers, während die umliegenden Gipfel des Höllengebirges in der Wintersonne glitzern.
Workshops von Arctic Flow
Besonders für Einsteiger kann der Schritt ins kalte Wasser einschüchternd oder gar überwältigend wirken. Man sollte als Anfänger auch niemals alleine Eisbaden gehen, da die Sicherheit und die richtige Technik oberste Priorität haben.
Genau hier setzen wir an: Wir begleiten dich bei deiner ersten Erfahrung und zeigen dir, wie du die Kälte zu deinem Freund machst. In unseren Workshops am Attersee lernst du unter professioneller Anleitung:
=> Die richtige Atemtechnik, um den Kälteschock sofort zu kontrollieren.
=> Die mentale Vorbereitung, um die Barriere im Kopf erfolgreich zu überwinden.
=> Sicheres Verhalten im und nach dem Wasser für eine optimale Regeneration.
Nach dem Bad wartet auf dich ein wärmender Tee und ein Austausch in der Gruppe – alles in einer entspannten Atmosphäre, die Körper und Geist verbindet.
Flow With Us – wir freuen uns auf dich am See!